Seit Menschen Kriege führen, dokumentieren sie diese. Über Jahrhunderte hinweg entstanden Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von Schlachten auf der ganzen Welt. Mit der Erfindung der Fotografie kam eine neue Form der Bildberichterstattung hinzu – eine, die eine besondere Nähe zur Realität und zum Zeitgeschehen verspricht.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts begeben sich FotografInnen auf die Schlachtfelder dieser Erde, um die grausame Wirklichkeit von Kriegen festzuhalten. Manche dieser Bilder haben sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt – etwas die Aufnamen aus dem Film 20 Days in Mariupol, für die Mstyslav Chernov 2024 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Mit dieser Form der Kriegsdokumentation haben sich auch die Schülerinnen und Schüler des 9er Medienkurses sowie der Klasse 9a im Politikunterricht intensiv auseinandergesetzt. Im Fokus standen FotografInnen wie Robert Capa und Gerda Taro, deren Arbeiten bis heute als eindringlicher Appell gegen Krieg und Gewalt wirken.
Ausgehend von ausgewählten Fotografien reagierten die Jugendlichen aus heutiger Perspektive auf das Gesehene : durch eigene Collagen, die den Bildern eine neue Botschaft verleihen.
Die entstandenen Arbeiten drücken Betroffenheit aus, stellen Fragen, fordern Frieden – und zeigen, dass Bilder auch heute Verantwortung tragen.
Ein Projekt über Einnerung, Medienkompetenz und Friedenstüchtigkeit.




