Schulsanitätsdienst

… Junge Helden gesucht!

Der Kampf gegen blutende Nasen und verstauchte Knöchel.

In dieser AG wirst du zum Schulsanitäter oder zur Schulsanitäterin ausgebildet. Du lernst wie du in einem Notfall Verletzten helfen kannst. Die Ausbildung besteht aus praktischen Übungen und aus theoretischem Unterricht, so dass du schon bald zusammen mit anderen deinen ersten Sanitätsdienst, z.B. beim Sportfest unserer Schule mitmachen kannst.

Die „Schulsanis“ kümmern sich aber nicht nur um Notfälle. In ihren Aufgabenbereich fallen auch die Wartung und Pflege der Materialien. Sie versuchen Gefahrenpotentiale zu verringern und erweitern ihr Wissen um die Erste Hilfe ständig.

Alle interessierten Schüler und Schülerinnen ab Klasse 7 können in der Sani-AG mitmachen.

Sanitätsausbilder: Herr Schumann

Schulsanitätsdienst an der Geschwister-Scholl-Realschule

Aufbauend auf der Erste Hilfe-Ausbildung der Schülerinnen und Schüler hat unsere Schule im Schuljahr 1997 den Schulsanitätsdienst eingerichtet. Er ergänzt und sichert die Erste Hilfe-Versorgung an der Schule. Die Schulsanitäter stellen mit ihren Lehrer(innen) die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Krankheit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher. Nach einem „Dienstplan“ sind sie in den Schulpausen bereit, im Falle einer Verletzung sofort tätig zu werden. Darüber hinaus stehen sie bei sportlichen oder anderen Schulveranstaltungen zur Verfügung.

Die Schulsanitäter helfen auch bei der Instandhaltung, Verwaltung und Nachbestellung der Sanitätsmaterialien. Sie treffen sich regelmäßig mit ihrer Betreuungslehrerin, um Erfahrungen auszutauschen, Problemfälle oder etwaige Unsicherheiten bei Notfällen zu diskutieren und um sich fortzubilden.

Die Erfahrung der zurückliegenden Jahre hat bestätigt, dass der Schulsanitätsdienst das Verantwortungsbewusstsein und die Hilfsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler fördert. Die Erfahrung, gebraucht zu werden und gelerntes Wissen praktisch anzuwenden, wirkt als positive Verstärkung und entwickelt ein stärkeres Selbstbewusstsein. Der SSD integriert auch solche Schülerinnen und Schüler, die sich im alltäglichen Unterrichtsgeschehen nicht hervortun, da der Schulsanitätsdienst handlungsorientiert ist. Der Leistungsdruck entfällt, Teamgeist wird gefördert und unter Umständen werden Zukunftsperspektiven und Möglichkeiten eröffnet, einen interessanten Berufsbereich kennen zu lernen.

Da der SSD eine Initiative ist, die vom Deutschen Jugendrotkreuz gefördert und unterstützt wird, stellt er gleichzeitig eine Öffnung der Schule nach draußen dar. Schulsanitäter können als Mitglieder des Jugendrotkreuzes an weiterführenden Sanitätsausbildungen (San A, B und C), sowie an weiteren Bildungsveranstaltungen des Jugendrotkreuzes (z. B. realistische Unfalldarstellung oder Schulsanitätstage) teilnehmen.